Beziehungen

Wir wünschen uns einen Partner, der uns glücklich macht, der all unsere Bedürfnisse und Erwartungen erfüllt. Uns ergänzt und komplett macht, das fehlende Gegenstück zu unserem Glück.

 

Oft suchen wir ganz unbewusst in unseren Partnern, das was wir gerne hätten. Wir erwarten oder hoffen es vom Anderen zu bekommen und werden zwangsläufig enttäuscht. Nur kann kein Mensch auf Dauer unsere Defizite oder fehlenden Ressourcen ersetzten. Das was uns im Laufe unseres Lebens verloren gegangen ist. Wenn wir, vielleicht unbewusst, dies vom Partner einfordern oder erwarten, kann es langfristig keine stabile Beziehung geben. Der eine Teil der Beziehung ist ein Gebraucher, er braucht die Stärken des Anderen um sich besser zu fühlen. Der Andere ist ein Verbraucher, das ist derjenige, der seine Fähigkeiten und Ressourcen für den Anderen verbraucht bis es Nichts mehr zu holen gibt.

 

Sinnvoller ist es seine eigenen Lücken zu füllen. Sich wieder mit seinen Fähigkeiten und Ressourcen zu verbinden und gestärkt in eine Beziehung zu gehen. Oder sich in dieser weiter zu entwickeln für sich und seinen Partner. Den Partner bei sich haben wollen, weil es schön ist, dass er da ist und nicht, weil man ihn braucht. Geliebt zu werden wie man ist und nicht, weil man fehlende Lücken schliessen soll. Das wäre ein schönes Ziel und eine gute Basis für eine stabile Beziehung.

 

Mit den Prozessen aus dem St.Galler Coaching Modell© ist es möglich Sie wieder mit Ihren Fähigkeiten und Ressourcen zu verbinden und Sie zu stärken in Ihrem Sein.

 

Madelaine Remus